Datenschutz – ist der echt so wichtig?

Die DSGVO Verordnung schützt die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten.

Datenschutz – ist der echt so wichtig?

Die DSGVO Verordnung schützt die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten.

Was ist denn eigentlich Datenschutz?

In der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) steht in Artikel 1 Folgendes:

  1. Diese Verordnung enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten.
  2. Diese Verordnung schützt die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten.
  3. Der freie Verkehr personenbezogener Daten in der Union darf aus Gründen des Schutzes natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten weder eingeschränkt noch verboten werden.

Warum ist der Datenschutz nötig?

Es gibt Daten, die wir freudestrahlend mit den Betreibern von sozialen Netzwerken, Messengern und beim Surfen im Internet teilen, damit wir deren Dienste „kostenlos“ nutzen können. Davon kann man halten, was man will, aber für die meisten Personen ist das völlig in Ordnung.

Auf der anderen Seite gibt es Daten, die die meisten nicht gerne teilen möchten, weil diese entweder Nachteile mit sich bringen würden, peinlich oder ganz einfach privat sind. Zum Beispiel finde ich meine Patienten- bzw. Gesundheitsdaten besonders schützenswert. Auch meine Finanzdaten gehen niemanden etwas an.

Zudem möchte ich die Freiheit haben selbst zu entscheiden was aus den angebotenen Waren und Dienstleistungen lokal oder im Web ich kaufe oder nutze. Eine Einschränkung aufgrund meiner veröffentlichten Daten würde mir nicht gefallen.

Ich möchte entscheiden ob ich mir etwas leisten kann, nicht ein Algorithmus auf Basis meiner Informationen in irgendeiner Datenbank, ggf. noch veraltet. Ich möchte aus 15 verschiedenen Fahrrädern im Online-Shop aussuchen und nicht nur aus drei verschiedenen, weil Unternehmen entscheiden, dass ich besonders affin sein dürfte/müsste/sollte.

An dieser Stelle dürften einige, die oben noch anderer Meinung waren, nochmal über das Thema „Freiheit“ nachdenken.

Und wie kann ich meine Daten jetzt besser schützen?

Ich speichere meine besonders schützenswerten Daten nicht mehr in Google Drive, sondern im bitkasten. Google gibt – Stand heute – offiziell keine meiner personenbezogenen an Dritte weiter, verwendet und analysiert werden diese jedoch trotzdem, siehe https://policies.google.com/privacy#infosharing.

Das Gleiche gilt auch für andere Anbieter, die kostenlos Online-Speicher anbieten. Irgendwie müssen dies Geld verdienen, zumeist mit meinen Daten.

An dieser Stelle setzt der bitkasten an. Wir speichern Daten unserer Benutzer ausschließlich im sicheren Langzeitarchiv. Außer dem jeweiligen Benutzer hat darauf niemand Zugriff. Die Daten gehören ausschließlich ihm und werden in keinem Fall an Dritte weitergegeben!

 

Autor: Stefan Popp, Chief Technology Officer / Datenschutzexperte der output.ag