„Ich gehe erst, wenn alles läuft“ | Interview mit unserem Systemadministrator

„Ich gehe erst, wenn alles läuft“ | Interview mit unserem Systemadministrator

Interview mit Sascha Reinhold – unserem Systemadmin

Unser Systemadministrator, Sascha, sorgt zu jeder Zeit dafür, dass bei uns alles funktioniert. Sein Motto: „Ich gehe erst, wenn alles läuft.” Wir haben ihm ein paar Fragen zu seinem beruflichen Alltag gestellt. An dieser Stelle sagen wir DANKE, dass er uns stets unterstützt und jegliche Probleme sofort aus dem Weg räumt!

Wie sieht ein Tag eines Sysadmins aus?

Ich würde behaupten: Immer unterschiedlich. Kein Tag gleicht dem anderen. Manchmal ist man Feuerwehrmann/frau und rettet Systeme. An anderen Tagen werden Kolleg:innen bei Aufgaben unterstützt, die gerade nicht eingeplant sind. Natürlich kann das auch ganz schön stressig sein. Das macht den Beruf aber auch so schön. Es kommt keine Langeweile auf und man lernt immer wieder neue Dinge.

Was fällt dir ein zu: „Hast du schonmal versucht, es aus- und wieder einzuschalten“?

Mein Ratschlag an jeden angehenden Sysadmin – stellt diese Frage dem User zuerst. 😉 Es hört sich zwar immer wie ein Running-Gag an, aber ich kann aus Erfahrung sprechen. Die alte Informatiker-Weisheit: “Reboot tut gut” behebt tatsächlich die meisten Probleme

Deine schönste / skurrilste Reaktion auf deinen Beruf?

Ein betagter Kollege hat mir mal erzählt, dass er im Internet einen Werbebanner mit einem USB-Stick gesehen hat. Nach dem Einstecken macht dieser den PC sofort super leistungsfähig. Allerdings wird er nicht im Fachhandel verkauft , weil sonst keine PCs mehr verkaufen würden. Ich habe ihm dann versucht zu erklären, dass das so nicht funktionieren kann. Darauf reagierte er mit: „Ich dachte, du hast Ahnung auf dem Gebiet“. Da wusste ich auch nicht mehr was ich sagen sollte. Ich habe die Aussage so stehen lassen und bin gegangen.

Was war eine der bizarrsten Anfrage von Kolleg:innen?

Die Anfrage kam letztes Jahr als es darum ging, Corona-bedingt alle Kolleg:innen schnellstmöglich Home-Office-tauglich auszustatten. Es gab einen Vertriebler, der von uns Smartphone samt Vertrag benötigte. Er selbst besaß keins und hätte sonst von Zuhause nicht über die Firmennummer telefonieren können. Wir sind zum nächsten Shop gefahren und haben ihm ein Smartphone mit Prepaid-Karte gekauft. Anschließend haben wir ihm noch erklärt, wie alles funktioniert. Schlussendlich war er dennoch überfordert und hat mit seinem privaten Haustelefon vertrieblich telefoniert. Für mich war das Bizarre, dass dieser Kollege nicht sonderlich alt war. Außerdem war er zuvor in einem Internetunternehmen angestellt. Ich hätte nicht erwartet, dass es in der heutigen Zeit noch relativ junge Menschen ohne Smartphone gibt.

Was machst du gerne als Ausgleich zu der ganzen Arbeit mit den Servern?

Ich bin in meiner Freizeit relativ sportlich unterwegs. Ich selbst würde mich als ambitionierten Schönwetter-Hobby-Läufer bezeichnen, der auch gerne mal Mountainbike fährt, schwimmen geht oder Squash spielt. In den Wintermonaten, vor Corona, waren wir einmal wöchentlich in der Kickfabrik zum Fußball spielen. Bei schlechtem Wetter oder an sportfreien Tagen darf es aber auch gerne ein Couch-Potato-Abend mit Netflix, Pizza und Bier sein.

Vielen Dank Sascha, dass du dich unseren Fragen gestellt hast.

Wenn auch Du daran interessiert bist, mit uns gemeinsam neue Wege zu gehen und unserem Team beitreten möchtest, dann kontaktiere uns unter karriere@output.ag. Hier geht es zu unserer Karriere-Seite

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